Ein neuer DJ ist in der Stadt!

Für mich reicht es schon lange nicht, nur der elektronischen Musik zu lauschen, danach zu tanzen, mich an ihr zu erfreuen.
Es hatte eine Weile gedauert, bis ich mich dazu entschlossen habe, aber ich habe es getan…ich bin jetzt mein eigenen DJ! Ich habe einige Zeit gezweifelt, ob ich das Zeug dazu habe, ob es mir Spaß machen wird, ob ich mir damit die Musik womöglich kaputt mache. Aber es war alles unbegründet. Es macht wahnsinnig viel Spaß und hat mich nur noch mehr in die Szene fallen lassen! Auch wenn ich noch eher wenig selbst produziert und komponiert habe, macht mir das ganze schon jetzt richtig viel Spaß! Muss es wohl auch bei dem, was ich so für das ganze Equipment hingelegt habe. Obwohl ich noch Glück hatte und alles zusammen gebraucht bei den Kleinanzeigen Salzgitter gefunden habe. Und das zu einem im Vergleich zum Originalpreis schmalen Taler! Dennoch bin ich mir nicht sicher, ob ich das Geld mit meiner Musik wieder reinholen werde. Aber das ist auch nicht das Wichtigste! Nur der Spaß zählt. Und solange ich noch keine Familie habe, gebe ich weiter Gas und genieße mein Leben in vollen Zügen, nur jetzt zudem auch noch auf der anderen Seite der Turntables! Und irgendwann lege ich im Berghain auf und fühle mich wie der King…träumen darf doch wohl erlaubt sein!

1 Kommentar 23.6.11 16:58, kommentieren

Werbung


Mainstream

Auch ich bin nicht total vom Mainstream befreit. Der Übergang ist oft fließend zwischen Underground und Massenware. Wenn ein DJ es geschafft hat, so viele Fans und Anhänger zu versammeln, zu seinen Auftritten zu locken, zum Kaufen seiner Tracks zu animieren, dass er einfach nicht mehr als Independent gelten kann und als massenkompatibel sogar in Radiocharts auftaucht, dann kann man sich im Grunde nur damit schmücken, dass man ihn schon vorher kannte. Wenn der Sound sich dadurch nicht verändert, kann man ja nicht einfach sagen: "Mir gefällt das jetzt nicht mehr!" So ähnlich läuft das schon seit einer Weile mit Paul Kalkbrenner ab. Ich kenne ihn schon seit Ewigkeiten, habe seine ersten Alben im Schrank, die nur die wenigsten kennen, habe ihn schon live gesehen, als er noch unbehelligt durch den Haupteingang des Clubs gehen konnte. Und er ist schon ein geiler Typ, sein Sound ist unverwechselbar und wie man sieht auch absolut Mainstream tauglich! Aber die Masse wird unter Umständen auch wieder verschwinden, nur mit der Welle schwimmen und danach abtauchen. Wenn man Paule als Newcomer des Jahres auszeichnen will, dann ist das lächerlich und zeigt, dass selbst die Massenmedien ein so geringes Spektrum bedienen!
Dennoch bleibt er einer von meinen Lieblingen, solange er sich und seiner Musik treu bleibt!

23.6.11 16:41, kommentieren

Ich bin Electro!

Hey Electronic People,

ich bin mehr als nur so ein One-Time-Electro-Typ, der gern mal in einen coolen Club rennt, um dort einen Abend mal zu Minimal abzugehen und sich am nächsten Tag wieder der breiten Mainstream-Pop-Dance-Wischi-Waschi-Mucke hinzugeben und nach der Musik aus dem Radio den Kopf wippt! Ich lebe Electro, ich bin Electro! Egal wo ich bin, egal wann ich bin, elektronische Musik ist bei mir und ich bei ihr.
Ich stelle mir den Wecker auf 3 Uhr, gehe um 4 Uhr ins Watergate, bin bis 14 Uhr im Berghain, gehe im Anschluss in die Bar 25, gehe was Essen und stelle mich dann wieder im Berghain an. Das muss Liebe sein. Ich bin mit jedem Türsteher per Du, die Türen werden mir aufgehalten, ich klatsche mit den DJs ab und betrinke mich mit den Barkeeperinnen. Ich tanze 5 Stunden durch ohne Pause zu machen, ich schlafe 3 Stunden ohne aufzuwachen. Dann bin ich fit und muss wieder los, weil ich nicht anders kann. Es kribbelt mich, mein Herz schlägt nach dem Beat. ich brauche den Bass, ich brauche das Feeling. Es ist was ich bin…ein Electronical People!

1 Kommentar 23.6.11 16:25, kommentieren